PROGRAMM

28.10.2020, 20:30 h

Joh. Metzger Quartett

Die vier Jazzmusiker aus Berlin haben sich 2017 zu einem Ensemble zusammengefunden, das die Möglichkeiten von Komposition und Improvisation im zeitgenössischen Jazz neu auslotet. Angestoßen durch die aktuellen gesellschaftlichen Debatten,beschäftigt sich das Quartett in seinem neuen Programm mit dem Begriff „Heimat“. Was ist Heimat überhaupt? Welche Rolle spielt „Heimat“ im musikalischen Kontext unserer Zeit, speziell im zeitgenössischen Jazz? Einflüsse wie die Traditionen des Jazz (u.a. Swing, Bop), zeitgenössischer Jazz (u.a. Gilad Hekselman, Brian Blade’s Fellowship Band), Folklore und auch europäische Klassik (u.a.J.S.Bach), die gegensätzlich wirken mögen, vereint das Ensemble zu einem Ganzen, in dem das Quartett eine musikalische Heimat gefunden hat, in der aber auch über die Musik hinaus keine Grenzen gesetzt sind.

 

Marc Doffey – Saxophon, Bassklarinette

Morten Duun Aarup – Gitarre

Fabian Timm – Bass

Johannes Metzger – Drums, Komposition

04.11.2020, 20:30 h

OPEN STAGE

Melancholie für Fortgeschrittene - the dark side of Jazz 

 

Passend zum November gibts die dunkle Seite des Jazz: traurige Balladen, düstere Akkorde und klagende Melodien. 

 

Holger Bihr (dr)

Andy Kemmer (bass)

Hartmut Zeller (Piano) 

11.11.2020, 20:30 h

Pure Desmond

Die Band hat ihre eigene Klanglichkeit in einer 15-jährigen Geschichte verfeinert – da ist der
unter Kennern bereits legendäre Sound der Gruppe, „eine edle kammermusikalische Ästhetik: durchsichtig, überschaubar, linear, kontrolliert emotional und zurückgelehnt bis zur totalen Entspannung“, wie es die Jury des Preises der Deutschen Schallplattenkritik ausdrückt. In der musikalischen Zusammenarbeit vieler dichter Konzertabende und intensiver Sessions sind neue Kompositionen entstanden, die sich thematisch mit der Geschichte von Paul Desmond und
Audrey Hepburn beschäftigen. Hierbei betreten die Musiker stilistisches Neuland – und das
macht sie zu wirklichen Erben der Jazz-Pioniere um Brubeck. Die Tradition des zeitlosen, organisch fließenden, raffinierten Klangs des Ensembles bildet einen interessanten Kontrast zu den neuen Kompositionen, die Lust zu Grenzgängen zeigen.

 

Lorenz Hargassner - Alt-Saxofon
Johann Weiß - Gitarre
Christian Flohr - Kontrabass
Sebastian Deufel - Schlagzeug

18.11.2020, 20:30 h

RSxT - Roman Schuler extended Trio

Roman Schuler extended Trio überschreitet Grenzen - grooviger Piano-Trio-Jazz, der von Hip-Hop-Beats angetrieben wird und von leichten
elektronischen Klängen umgeben ist. Das gefällt jedem. Ob Jazzfan oder Jazzfremd. Ob junge/r oder jung-gebliebene/r Konzertbesucher/in. Mit der Musik von RSxT kann man sich entspannen, aber gleichzeitig seinen Körper in Bewegung bringen, tanzen. Als Sideman von Popgrößen, wie Max Mutzke, Nils Wülker, CRO und vielen anderen sammeln Bandleader Roman Schuler und seine Begleiter Eindrücke, die sie in ihren eigenen Werken ausdrücken. Ob bei
den großen Festivals, in Jazzclubs, aber auch in den angesagtesten Nachtclubs und Studentenclubs Europas. Man hört ihre
Leidenschaft von der ersten Sekunde an...

Mehr erfahren und hören 

 

Roman Schuler – Keys, Synth, Effekte
Konrad Herbolzheimer – E-Bass
Alex Klauk – Drums
+ mögliche Gäste

02.12.2020, 20:30 h

OPEN STAGE

Kirchengesangsbuch alternativ - kann denn Choral Sünde sein?

 

Weihnachtslieder und Choräle im Jazzgewand, freigegeben zur Improvisation! Ob verzerrte Harmonien oder schräge Metren - auch dieses Genre kann Spaß machen.

 

Mathis Hilsenbeck (Piano)

Sebi Nöcker (Bass)

Ein Drummer (?)

09.12.2020, 20:30 h

Ferenc und Magnus Mehl Quartett

Diese Formation um die Brüder Ferenc und Magnus Mehl hat sich ganz dem modernen, unverbrauchten Jazz verschrieben. Das spannungsgeladene Bandkonzept beinhaltet fetzige Eigenkompositionen und gefühlvolle Balladen. Ohne Berührungsängste schöpfen die Vier aus dem Vollen der Jazzgeschichte, begeistern aber trotzdem mit ihrer ganz persönlichen, explosiven Musik, welche stets von unglaublicher Energie beseelt ist.

Das Ferenc und Magnus Mehl Quartett besteht aus Musikern, die das Bundesjugendjazzorchester und verschiedene Landesjazzorchestern durchlaufen haben. Mehrfach spielte die Band Tourneen in Deutschland und trat bei großen internationalen Festivals auf.

 

Magnus Mehl - alto saxophone

Ferenc Mehl - drums

Martin Schulte - guitar

Fedor Ruskuc - bass

16.12.2020, 20:30 h

Christoph Beck Quintett

Gewürzt mit spannenden Kompositionen, die nicht nur Jazzliebhaber entzücken, erklingt bester Hard Bop gepaart mit treibendem straight-ahead Bebop. Ähnlichkeiten zum Stil von Duke Ellington, ungewöhnliche Chorusaufbauten sowie teilweise obskure Themen zeigen die Bandbreite dieser Musik.

Christoph Beck - baritonesax

Marco Leibach - trombone

Martin Sörös - piano

Sebastian Schuster - bass

Felix Schrack - drums

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